Unser Projektteam setzt sich aus Mitarbeiter*innen der Universität Greifswald (UG) und der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) zusammen. Darüber hinaus gibt es wertvolle Unterstützung von Personen aus der Antrags- und Konzeptphase, die sich regelmäßig zu den aktuellen Entwicklungen bei InkE mit dem Team austauschen (weitere Beteiligte). Auch ein Beirat, in dem wichtige Figuren aus der Forschung, verschiedenen Organisationen und Gremien sowie der Politik versammelt sind, berät und unterstützt die Projektleitung und -mitarbeitenden während der Förderlaufzeit. Sie alle beleuchten das Thema Geschlecht aus geistes- und kulturwissenschaftlicher sowie biomedizinischer und psychosozialer Perspektive, um innovative Ansätze für die geschlechterspezifische Forschung und Praxis zu entwickeln.
Koordination & Leitung
Prof. Dr. phil. Annelie Ramsbrock
Teilverbundleiterin
"Als Historikerin mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere in der Körper- und Wissensgeschichte, ist das InkE Projekt für mich besonders spannend, nicht nur, weil es die Kategorien 'Geschlecht' und 'Medizin' zusammenbringt, die mich in meinen Forschungen besonders umtreiben, sondern auch, weil es uns zeigt, dass dieses Wissen einen ganz konkreten Anwendungsbereich in der Klinik findet."
Dr. rer. nat. Michael Schöner
Projekt- und Teilverbundleiter
"Schon lange engagiere ich mich für gelebte Diversity, Chancengleichheit und ein diskriminierungsfreies Miteinander. Umso wichtiger empfinde ich es, dass (nicht nur) in der medizinischen Forschung eine hohe Sensibilität gegenüber Gender- und intersektionalen Aspekten vorherrscht. Ich freue mich daran mitwirken zu dürfen, dass diese Sensibilität erhöht wird."
Prof. Dr. med. et MME Sylvia Stracke
Verbundkoordinatorin
"Das Fehlen geschlechtssensibler Informationen in Studien und medizinischer Forschung kann zu Fehlern in der klinischen Versorgung führen. Mein Anliegen ist es, die blinden Flecken zu benennen und Forschung geschlechtergerechter und realitätsabbildend zu machen."
Dr. rer. med. Philipp Töpfer
Projektkoordinator
"Seit ich mich mit der geschlechtssensiblen Medizin beschäftigte, ist mir zunehmend klar geworden, wie wichtig dieses Thema ist und wie viele Wissenslücken es hier immer noch gibt. Dies begreife ich als Herausforderung und Chance zugleich. Nun widme ich mich dem Thema in meiner Rolle als Projektkoordinator im InkE-Projekt und hoffe, dass wir gemeinsam ein nachhaltiges Umdenken bei unseren wissenschaftlich arbeitenden Kolleg*innen erreichen können, um zukünftige medizinische Forschung inklusiver und damit besser zu machen."
Evaluation
Merete Peetz, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Projektevaluation
"Meine Rolle bei InkE besteht darin, den Status Quo und die Veränderungen in geschlechtersensibler Forschung zu messen. Als Politikwissenschaftlerin mit einem starken Interesse an Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit motiviert mich die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Aussicht, durch geschlechtersensible Forschung die Gesundheitsversorgung zu verbessern und einen Kulturwandel in der medizinischen Forschung zu fördern."
Dr. rer. med. Philipp Töpfer
Projektkoordinator
"Neben meiner Tätigkeit als Projektkoordinator beschäftige ich mich im InkE-Projekt inhaltlich mit den Themenfeldern Evaluation und Beratung. Im Arbeitsbereich Evaluation interessiert uns insbesondere der Stand der Forschung auf dem Gebiet der geschlechtssensiblen Medizin am Standort Greifswald und dessen Entwicklung über die Zeit."
Beratung
Prof. Dr. phil. Annelie Ramsbrock
Teilverbundleiterin
"Als Historikerin mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere in der Körper- und Wissensgeschichte, ist das InkE Projekt für mich besonders spannend, nicht nur, weil es die Kategorien 'Geschlecht' und 'Medizin' zusammenbringt, die mich in meinen Forschungen besonders umtreiben, sondern auch, weil es uns zeigt, dass dieses Wissen einen ganz konkreten Anwendungsbereich in der Klinik findet."
Dr. rer. med. Philipp Töpfer
Projektkoordinator
"Neben meiner Tätigkeit als Projektkoordinator beschäftige ich mich im InkE-Projekt inhaltlich mit den Themenfeldern Evaluation und Beratung. Im Bereich Beratung bieten wir ein projektbezogenes und maßgeschneidertes Angebot für alle interessierten Wissenschaftler*innen an, das sie bei der Integration der Geschlechtsdimension in ihr Forschungsvorhaben unterstützen soll, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die systematische Betrachtung von Geschlechtsaspekten eine zunehmend wichtige Rolle bei Drittmittelanträgen (z.B. BMBF, DFG) und in der medizinischen Forschung allgemein spielt."
Prof. Dr. Heide Volkening
Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
"Als Literaturwissenschaftlerin beschäftige ich mich seit langer Zeit mit Semantiken und kulturellen Vorstellungen von Geschlecht. Für mich ist die Kooperation mit den Kolleg*innen in der Medizin besonders interessant, weil sich hier die gesellschaftliche Relevanz von Geschlecht als wissenschaftliche Kategorie eindringlich zeigt und weil zugleich auf interessante Weise anders über die Differenzierung von sex und gender nachgedacht wird."
Naima Tiné, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
"Als Historikerin, die sich schon lange im Feld der Geschlechter- und Medizingeschichte herumtreibt, bietet das InkE Projekt für mich den idealen Ort, um den Status Quo der Medizin in seiner Gewordenheit verständlich zu machen, aber auch zu verändern. Im Rahmen der Beratung versuchen wir den unterschiedlichen Dimensionen von Geschlecht Rechnung zu tragen und Geschlecht als relevante Kategorie in der medizinischen Forschung zu implementieren."
Integration in die Weiterbildung
Dr. rer. nat. Michael Schöner
Projekt- und Teilverbundleiter
"Als Co-Stabsstellenleiter des Zentrums für akademische und digitale Kompetenzen verantworte ich u.a. die Graduiertenakademie. Diese verfolgt zwei Hauptziele: 1) Die Vorbereitung von early career researchers (ECRs) auf ihr aktuelles und zukünftiges Tätigkeitsfeld, 2) das Schaffen guter Bedingungen in frühen Karrierephasen. Aus der mit InkE beabsichtigten strukturellen Erhöhung der Gender- und Diversitätssensibilität in der (nicht nur) medizinischen Forschung erhoffe ich mir einerseits positive Auswirkungen für die Zielgruppen (in diesem Fall Patient*innen) aber auch auf das akademische Arbeitsumfeld, so dass sich alle ECRs mit ihren unterschiedlichen Diversitätsaspekten besser gesehen fühlen, was wiederum Auswirkung auf ihre Forschungstätigkeit hat. Die Hoffnung darauf, solche Wechselwirkungen anzustoßen, bedeuten eine große Motivation für mich."
Hanne Roth, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Graduiertenakademie
"Meine Stelle ist an der Graduiertenakademie angesiedelt. Dort betreue ich das InkE-Weiterbildungsprogramm. Meine Aufgabe ist es, Workshops, Vortragsreihen, Journal Clubs und Summer Schools zu organisieren und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Dabei ist es mir ein Anliegen, im Austausch mit denjenigen zu stehen, die von unserem Weiterbildungsprogramm profitieren sollen: Forschende aus UMG und UG in der frühen Karrierephase."
Meike Naujoks, B.A.
Studentische Hilfskraft
"Im Rahmen meines Masterstudiums der Organisationskommunikation an der Universität Greifswald habe ich meine Begeisterung für die Konzeption und Durchführung von Workshops entdeckt. In meiner Tätigkeit an der Graduiertenakademie unterstütze ich das InkE Projekt im Rahmen der Summer School und arbeite daran mit, das spannende Thema der geschlechterspezifischen Medizin interdisziplinär greifbar zu machen."
Öffentlichkeitsarbeit & Networking
Dr. med. Elpiniki Katsari
Kooperationspartnerin
"Ein Lebenstraum geht in Erfüllung. Als Gender Medizinerin DGesGM engagiere ich mich seit 2008 für die Gender Medizin. Für mich eine Herzensangelegenheit!"
Nina Jungierek, B.A.
Studentische Hilfskraft
"Derzeit mache ich meinen Master in Organisationskommunikation an der Universität Greifswald. Mein Wissen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit kann ich bei InkE nicht nur einbringen, sondern auch ständig weiter ausbauen. Jeden Tag lerne ich etwas Neues, was mir unglaublich viel Freude bereitet."
Kodierung von Geschlechterdimensionen
Prof. Dr.-Ing. Dagmar Waltemath
Teilverbundleiterin
"An der UMG beschäftigt mich vor allem die Frage, wie wir gute Daten für die Forschung bereitstellen können. Bei InkE lerne ich viel Neues über die Bedeutung von Genderaspekten in den unterschiedlichsten Krankheitsbildern – und möchte diese wichtigen Informationen daher in den Daten und Analysen künftiger Forschungsprojekten besser abbilden."
Dr. Daniele Liprandi
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
"Bereits auf meiner ersten Fachtagung zur Biomechanik wurde mir bewusst, wie stark Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert sind. Deshalb beschloss ich, nicht nur aktivistisch in meiner Freizeit tätig zu werden, sondern auch in meinem Berufsalltag aktiv daran mitzuwirken, den Gender Data Gap in der Biomechanik und den Naturwissenschaften zu schließen. Letztlich hat mich dieser Weg zum InkE Projekt geführt. Hier bin ich heute für die Forschungsdatenarbeit und die Medizininformatik zuständig und arbeite vor allem daran, neue Messinstrumente für Gender zu entwickeln."
Weitere Beteiligte
Prof. Dr. phil. Corinna Bergelt
Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie
Prof. Dr. med. Agnes Flöel
Prodekanin für Forschung, Direktorin der Klinik für Neurologie
Prof. Dr. phil. Theresa Heyd
Professorin für Englische Sprachwissenschaft (Universität Heidelberg)
"In den Jahren 2021 bis 2024 war ich als Vorstandsmitglied des IZfG und als Dekanin der Philosophischen Fakultät an der Anbahnung und Einwerbung des Projekts beteiligt. Genderinklusive Medizin ist gerade in Zeiten der politischen Infragestellung von reproduktiver und geschlechtlicher Selbstbestimmung ein wichtiges gesellschafts- und hochschulpolitisches Thema. Ich wünsche dem InkE-Team gutes Gelingen!"
Prof. Dr. rer. nat. Elke Krüger
Prodekanin für Nachwuchsförderung, Direktorin des Instituts für Med. Biochemie und Molekularbiologie
Dr. med. Stine Lutze
komm. Leitung Klinik für Dermatologie, Gleichstellungsbeauftragte der UMG
Beirat
Dr. Christina Benninghaus
wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZG (Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung) der Universität Bielefeld
Claudia Kajatin
Referatsleiterin der Leitstelle für Frauen und Gleichstellung im Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Britta Korkowsky
Koordinatorin am Göttingen Campus Institut für Dynamik biologischer Netzwerke (CIDBN)
Dr. Sandra Lemanski
Sprecherin des Arbeitskreises Gender & Gesundheit MV
Prof. Dr. Ulrike Lembke
Freie Rechtswissenschaftlerin und Expertin für rechtliche Geschlechterstudien, Richterin des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin
Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione
Professorin für Geschlechtersensible Medizin (Universität Bielefeld und Radboud Universität Nijmegen)
Prof. Dr. med. habil. Claudia Schmidtke
Professorin für Herzchirurgie, Sprecherin des Universitären Herzzentrums Lübeck (UKSH), Gesundheitsökonomin, frühere Bundestagsabgeordnete und Patientenbeauftragte der Bundesregierung
"Gute Medizin erkennt Unterschiede - und handelt konsequent: auf Grundlage von Evidenz, Erfahrung und Empathie. Geschlecht ist dabei weit mehr als ein biologisches Merkmal. Es beeinflusst Krankheitsverläufe, Diagnosewege und Versorgungschancen - und damit das Leben echter Menschen. Als Professorin für Herzchirurgie, frühere Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Gesundheitsökonomin bringe ich klinische Erfahrung, systemisches Denken und politische Gestaltungskraft in den InkE-Beirat ein. Mein Ziel: eine Gesundheitsversorgung, die Gender nicht als Randthema behandelt, sondern als Voraussetzung für Wirksamkeit, Gerechtigkeit und Qualität."
Prof. em. Dr. Ulrich Stephani
Facharzt für Kinderheilkunde, Schwerpunkt Neuropädiatrie
Prof. Dr. Sylvia Thun
Direktorin für Digitale Medizin und Interoperabilität am Berlin Institute of Health (BIH)


