InkE - Inklusive Exzellenz in der Medizin


InkE ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald. Bei uns arbeiten Ärzt*innen, Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen, Informatiker*innen und Psycholog*innen Hand in Hand, um das Thema Geschlecht aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und innovative Ansätze zu entwickeln, die in die medizinische Forschung und letztlich Praxis einfließen können. 

Oberstes Ziel ist es, eine realitätsabbildende Grundlagenforschung herbeizuführen. Wir möchten Wissenschaftler*innen in der frühen Karrierephase dafür sensibilisieren, frühzeitig ihren Blick für Geschlechteraspekte und weitere Diversitätsmerkmale in der Medizin zu schärfen. Bereits bei der Studienplanung und -durchführung, aber auch im jeweiligen Arbeitsumfeld, sollen Early Career Researcher dazu angeregt werden, Forschung zu betreiben, die an Inklusivität und Diversität orientiert ist.

Dabei ist es wichtig, dass Geschlecht nicht nur in biomedizinischer Hinsicht betrachtet wird, sondern auch aus sozial- und geisteswissenschaftlicher sowie historischer Perspektive. Soziokulturelle Faktoren, unterschiedliche Geschlechterrollen und die Beziehung zwischen Ärzt*innen und Patient*innen sind zum Beispiel Aspekte, die in der Forschung stärker beachtet werden sollten, um eine umfassendere und gerechtere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.



 

Das Verbundvorhaben "Inklusive Exzellenz in der Medizin (InkE)" der Universitätsmedizin Greifswald und der Universität Greifswald wird mit Mitteln des Bundesministeriums Forschung, Technologie und Raumfahrt unter den Förderkennzeichen 01FP23G10A und 01FP23G10B gefördert.